Beiträge von betz56

    Bei meinem Fahrzeug ist die kleine Batterie für Beleuchtung und Starten nach einer Minute noch nicht leer, da ich die Beleuchtung nicht einschalte und auch nicht den Motor starte, wenn ich im Fahrzeug sitze. Natürlich wird das Hochvoltsystem nach einiger Zeit automatisch aktiviert, um die kleine Batterie wieder aufzuladen.

    A

    Stimme absolut zu. Wenn ich in meiner Garage z.B. ein Update für das Fahrzeug lade, dann möchte ich das erledigen können, ohne das das 400V-Hochvoltsystem aktiviert ist und die Wärmepumpe anfängt, den Innenraum aufzuheizen oder ich dadurch versehentlich durch eigene Dummheit den Fahrmodus aktiviere.

    Der Startknopf ist aus meiner Sicht ein Sicherheitsfeature, das sich Hersteller wie VW oder Tesla "sparen".

    Das stimmt so nicht ganz. Ein Zahnriemenwechsel ist nur bei Motoren mit Zahnriemenantrieb erforderlich. Meine Frau fährt meinen alten BMW 320 d Baujahr 2011, Kilometerstand jetzt 199.300. Ein Zahnriemenwechsel war da nie erforderlich. Der hat eine Steuerkette.

    Ja, das passt. Die hohen Kosten werden damit begründet, dass die gesamte Hoch Volt Technik vor dem Wechsel der Kühlflüssigkeit abgeklemmt werden muss. 400,- € sind da noch günstig.

    Den Kunden wird suggeriert, dass E-Autos günstiger in der Wartung sind. Das ist ein Märchen.

    Dass mit den bisherigen Regularien das Notrufsystem zunächst für viele viele Jahre quasi tot sein wird, werden auch die "politischen Experten" in Brüssel und Berlin realisieren. So schnell kann der Wechsel zu Fahrzeugen mit neuen Typgenehmigungen für NG ECall nicht erfolgen. Es wird in den nächsten 3 Jahren Korrekturen zur jetzigen Rechtslage geben. Da bin ich sehr zuversichtlich, sogar für Brüssel.

    Wenn das stimmt, dann müsste Renault vermutlich dieses besagte 2/3 G-E-Call-Steuermodul gegen ein NG- 4G/5G Steuermodul austauschen. Das wird Renault nicht im Rahmen der Notruf-Garantie machen wollen. Das bisherige Modul ist ja nicht defekt. Ursache ist hier eine politische Entscheidung. Dass man das mit einem Software Update machen kann, halte ich auch für wenig wahrscheinlich. Das sind völlig verschiedene Übertragungstechniken. Da gebe ich Dir Recht.

    In der Praxis würde das bedeuten, dass ab 2028, wenn mit der Abschaltung von 2G begonnen wird, in Deutschland nur noch die neuesten Fahrzeuge mit NG E-Call den Notruf benutzen können. Das ist offensichtlich den "Fach-Politikern" in der EU und in Berlin noch nicht bewusst geworden. Einfach unfassbar.

    Für den verpflichteten Einbau von 4G/5G-Modulen zur Fahrzeugüberwachung gibt es bereits eindeutige EU-Richtlinien. Und die wird auch Renault einhalten. Das Next Generation NG E-Call mit 4G-Übertragungstechnik wird ab dem 01.01.27 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge Pflicht.

    Die meisten Hersteller, auch Renault, nutzen diese moderne Übertragungstechnik aber schon seit einigen Jahren. Anders lassen sich die großen Datenvolumina vom Renault Server nicht auf das Kundenfahrzeug übertragen.

    Weil im Renault Scenic e-tech ein dezidiertes 4G-Modul verbaut ist. Anders wie bei einem Smartfone besteht da nicht die Möglichkeit, auf eine 2G-Verbindung umzuschalten. Mit 2G-Verbindung wären auch keine ota-Updates möglich. Bei mir wurde über ota z. B. das Elektromotor 3.1.1 aufgespielt. Das geht nur mit 4G-Verbindung zum Server.

    Habe heute bei meinem Scenic e-tech den E-Call Notruf ausgelöst. Das klappte über die interne Renault 4G-Mobilfunkverbindung einwandfrei. Es meldete sich eine freundliche Dame in deutscher Sprache. Sie fragte zum Datenabgleich noch nach meinem Standort. Und der stimmte. Das ändert sich auch dann nicht, wenn in den kommenden Jahren die 2G/3G-Notrufe für ältere Fahrzeuge abgeschaltet werden. Da bin ich mehr als relaxed. Die neueren Renault-Fahrzeugenutzen für E-Call Notrufe alle den 4G-Standard.