Mhmm, wenn also statistisch die 30 km e-Reichweite zur Auslegung eines PHEV reichen würden. Dann aber nicht zwingend das lahme Nachladen über Stunden 
Insofern ergab sich wohl das Aufstocken auf "sichere" 100 km im gegenseitigen Battlen.
Und ich China mit den e-REV. Hatte der Opel Ampera aus 1. Generation auch, bzw. derzeit bei Nissan so verfahrend.
Also fossil tanken aber immer mit e-Motor fahren.
Ist irgendwo eine ziemlich Perversion der mehrfachen Energie-Umwandlung: fossil-thermisch-mechanisch-elektrisch-chemisch-....
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... naja, wenn es Renault so ähnlich macht wie Nissan beim Qashqai e-Power mit 4,5L/100km WLTP Verbrauch und 55l Tankvolumen, dann kommt man schon auf knapp 1.200km Reichweite.
Der Verbrennermotor muss ja nicht mehr auf Effizienz beim Antrieb der Achse getrimmt werden, sondern auf Effizienz, damit er bei 1L Benzin den Generator so effizient antreibt, dass dieser die maximale Menge an Strom daraus macht, mit der der E-Motor die Achse antreibt.
Da sieht die Anforderung an die Drehmoment-Leistungskurve für den Verbrenner dann anders aus als wenn dieser die Antriebsachse Antreiben muss.
Aus 55 Liter kann man schon 3,5kWh Strommenge pro Liter mit einem sehr gut getrimmten Verbrenner und einem passenden Generator rausholen und das wären dann rund 192kWh an Energiekapazität für den Antriebs-E-Motor. Das wäre um einiges mehr, als das was ein reiner Verbrennermotor an Energie für den Achsenantrieb aus 55 Liter Benzin aufbringen könnte. 70-80% verpuffen als Wärmeenergie und können nicht für den Antrieb genutzt werden. Verbrenner sind nun mal Wärmekraftmaschinen ...
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Beste Grüße
Helmut