Gute Heimkehr! Und immer genug Saft in der Batterie!
Gestern haben wir die zweite Etappe von gut 500 km von Tours nach Audierne in
der Bretagne bewältigt. Zwei Ladestopps an den vorgesehenen Ionity-Stationen
und keine Probleme ausser wieder dieser "Scheisscode". Ausweichen auf die Ladekarte.
Da wäre für Ionity halt die nicht vorgesehene Autocharge-Funktion hilfreich. Über den
konzeptionellen Fail der P&C haben wir hier schon anderweitig diskutiert.
Dieses Mal war uns der Wind gnädig und der Verbrauch trotz 130-140 auf dem Tacho
genau im Plan. In der Bretagne ging es dann gemächlicher vorwärts, da die Routes
Nationales obwohl vierspurig nicht als Autobahnen gelten und 110 km/h signalisiert sind.
Da waren dann weniger als 18 kWh/100 km das Ergebnis.
Bei Ionity Pontchateau nochmals auf 85% geladen, obwohl 60% auch gereicht hätten.
Man weiss ja nie, was einen am westlichen Ende Frankreichs - weiter westlich als Land's
End in England - versorgungsmässig im realen Leben erwartet. Angekommen mit einem
SOC von 38%. Damit kann man doch was anfangen.
Quintessenz: Die 1300 km and den Ort, wo Frankreich beim Pointe du Raz steil in den
Atlantik abfällt, waren vom Fahren her ein Honiglecken! Die Laderei hatte da schon
noch ihre Tücken. Und seien wir ehrlich: Mein letzter Verbrenner, ein Volvo C70 D5,
hätte die Strecke mit einmal Nachtanken geschafft und hätte jetzt auf dem Platz noch
600 km Restreichweite. Und noch was: Die ganze Konzeption von echten Langstrecken
mit Elektrofahrzeugen hat eher was von einem Flug mit einem Airbus, als mit früheren
Verbrennerautos zu tun. Geschwindigkeit, Wind und Temperatur sind die allesentscheidenden
Parameter.
Spass gemacht hat es auf jeden Fall! 