Beiträge von Hugybear

    mxhd1968

    Wenn wir den R4 haben werden wir ihn auf Langstrecke testen.Ob er unsere Lieblingsladestationen vom Scenic erreicht.Diese liegen im Bereich von 250-300Km Sommer wie Winter.Bin optimistisch das er das schaffen kann.

    Lass es uns wissen! Bin jetzt schon gespannt und ich habe nach 2 Jahren MeganE und

    8 Monaten Scenic zwar eine Meinung dazu, aber die ist nur von nebensächlichem Interesse.

    Mir ist schon klar dass andere Zeitgenossen das auch anders handhaben, aber das ist eben ihre Vorgangsweise. Sie ist für mich nicht interessant und somit auch kein "Muss"... ;) .

    Das soll auch so sein. :thumbup:


    Sieht man, in welche Richtung sich die öffentliche Ladeinfrastruktur bewegt und wo

    investiert wird, dann scheint die Richtung vorgegeben zu sein.


    Es ist nicht sinnvoll, dass der Produktionsfaktor Boden, der teuer und knapp ist, mit

    mit wenig effektiver Ladetechnik genutzt wird. Die Zahl der geladenen Autos pro

    Quadratmeter muss maximiert werden. Aus der Sicht des Steuerzahler notabene.


    Schaut man neben der immer leistungsfähigeren Ladern von 600 kW aufwärts mit

    steigendem Anteil von 800V- oder gar 1000V-Fahrzeugen an, dann scheint die Richtung

    vorgezeichnet.


    Andererseits ist der Anteil der Nutzer, die eine so intensive Nutzung der Elektromobilität

    anpeilen, wie wir das gerade machen, eher gering resp. die Häufigkeit im Vergleich zur

    Alltagsnutzung relativ gering. Aber so lange der Grenznutzen für die Autofahrer und die

    Ladeinfrastrukturanbieter noch positiv ist, wird sich das weiterdrehen.


    Aber schon jetzt sieht vieles eher nach Optimierung denn Maximierung aus.

    Bei denen, die auch AC laden, hat das Ladekabel nach wie vor seine Daseinsberechtigung... ;) .

    Auch das stelle ich schlicht in Abrede: Sämtliche AC-Lader, die wir auf Reisen für den

    Captur PHEV an Raststätten benutzt haben, waren mit Kabeln ausgerüstet. Das verlangt die

    EU so, wenn sie mitfinanziert hat.


    Ich will mir gar nicht ausmalen, was meine Frau mit mir machen würde, wenn ich solche

    Spielchen mit dem Scenic auf einer 1300 km-Reise - und die wurde hier eingehend

    diskutiert - anfangen würde. Unsere Vorstellung von Elektromobilität ist eine ganz andere.

    Und jeder macht was ihm dient.


    Meiner Frau den Wechsel auf einen R4 oder R5 schmackhaft zu machen, wäre kläglich

    zum Scheitern verurteilt. Nach dem letzten Hagelschlag mit Tenissball-grossen Hagelbriketts

    auf ihren Captur kommt diese Zeit rapide näher.


    Gruiss, Hugybear

    ... bei denen, die nur DC laden, trifft das zu. Bei denen, die auch AC laden, hat das Ladekabel nach wie vor seine Daseinsberechtigung... ;) .

    Und die, die auch alternative Lademöglichkeiten nutzen (Campingladesteckdose, SchuKodose, 5-polige Kraftstromsteckdose,...), führen auch eine mobile WB mit sich.

    Es gibt Leute, die haben etwas Zeit fürs Laden.

    Und dann solche, für die sind 6-8 Stunden Laden mit 11 kW weit von zu Hause weg ohne jedewede

    Infrastruktur eine Art autogenes Training oder Campieren auf einem anderen Niveau.


    Was Du vorschlägst, ist einfach nicht mal ansatzweise praxistauglich, wenn. man reist.

    Meine Ambition ist, dieses mitgelieferte Kabel während der ganzen Besitzdauer des Scenic

    genau so wenig rausholen zu müssen, wie bei meinem vorherigen MeganE.


    AC-Laden hat für mich nur zu Hause an der Wallbox mit festem Kabel eine Berechtigung.

    Und unser Haus abfackeln mit dem Schuko-Müll werde ich ganz bestimmt nicht.


    Nochmals zur Erinnerung: Ein Scenic hat eine 87 kWh-Betterie (netto).


    Viele Grüsse,

    Hugybear

    Hier im Fernen Westen Frankreichs ist die Infrastruktur zum Laden nicht

    die Dichteste. Aber in 5 km Entfernung haben wir gestern einen 60 kW-

    Powerdot-Lader bei einem Lidl gefunden. Gleich mal

    von 29% auf 51% aufgeladen. Stand noch ein Polestar mit Baden Würtemberger

    Kennzeichen an der Säule. Preis übrigens € 0.39/kWh.


    Aus Spass mal bei allen Apps die Filter rausgenommen und schon tauchen

    fast ein Dutzend öffentliche AC-Lader mit 22 kW auf. Brauchen kann man die

    Dinger mit einem Scenic aber ja nicht wirklich. Was will ich mit 2-4 Stunden

    Wartezeit in einem kleinen Nest hier draussen?

    Hier noch eine Anmerkung: Das Zahlungsproblem, das ich die letzten Tag erfuhr, hat

    nichts mit Ionity zu tun, sondern irgendwo mit meinem Karten-Issuer.

    Meine Debitkarte musste vor zwei Monaten wegen Verlust ersetzt werden.

    Die Karte funktioniert einwandfrei. Ich habe es aber versäumt, sie für Zahlungen

    mit dem Handy als 2. Faktor zwingend mit meinem iPhone 17 zu verbinden.

    Deshalb als 2. Faktor der Code.


    User ein DAU ... X(


    Na ja. jetzt sollte wieder eitel Sonnenschein herrschen.

    Gute Heimkehr! Und immer genug Saft in der Batterie!


    Gestern haben wir die zweite Etappe von gut 500 km von Tours nach Audierne in

    der Bretagne bewältigt. Zwei Ladestopps an den vorgesehenen Ionity-Stationen

    und keine Probleme ausser wieder dieser "Scheisscode". Ausweichen auf die Ladekarte.

    Da wäre für Ionity halt die nicht vorgesehene Autocharge-Funktion hilfreich. Über den

    konzeptionellen Fail der P&C haben wir hier schon anderweitig diskutiert.


    Dieses Mal war uns der Wind gnädig und der Verbrauch trotz 130-140 auf dem Tacho

    genau im Plan. In der Bretagne ging es dann gemächlicher vorwärts, da die Routes

    Nationales obwohl vierspurig nicht als Autobahnen gelten und 110 km/h signalisiert sind.

    Da waren dann weniger als 18 kWh/100 km das Ergebnis.


    Bei Ionity Pontchateau nochmals auf 85% geladen, obwohl 60% auch gereicht hätten.

    Man weiss ja nie, was einen am westlichen Ende Frankreichs - weiter westlich als Land's

    End in England - versorgungsmässig im realen Leben erwartet. Angekommen mit einem

    SOC von 38%. Damit kann man doch was anfangen.


    Quintessenz: Die 1300 km and den Ort, wo Frankreich beim Pointe du Raz steil in den

    Atlantik abfällt, waren vom Fahren her ein Honiglecken! Die Laderei hatte da schon

    noch ihre Tücken. Und seien wir ehrlich: Mein letzter Verbrenner, ein Volvo C70 D5,

    hätte die Strecke mit einmal Nachtanken geschafft und hätte jetzt auf dem Platz noch

    600 km Restreichweite. Und noch was: Die ganze Konzeption von echten Langstrecken

    mit Elektrofahrzeugen hat eher was von einem Flug mit einem Airbus, als mit früheren

    Verbrennerautos zu tun. Geschwindigkeit, Wind und Temperatur sind die allesentscheidenden

    Parameter.


    Spass gemacht hat es auf jeden Fall! :)