Du liest aber schon, was andere vor Dir schreiben?
Energetisch ist OPD das technisch mögliche Maximum an Energieffizienz.
Das ist weder mit "Segeln" noch mit anderen verschwörungstheoretisch
motivierten Paddelbedienungen zu schlagen. Im heutigen Verkehr
sowieso nicht.
Aber: OPD wird den Nutzer kaum reich machen. Es
geht um konzeptionelle Fragen.
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Hallo Jörg,
da muss ich gegenteiliges mit meinem R4 E-Tech berichten, der ja seit Beginn OPD implementiert hat.
Die ersten drei Monate bin ich mit Begeisterung fast ausschließlich mit OPD gefahren und fand es sehr komfortabel. Man lernt damit das vorausschauende Abschätzen von Distanzen, bis dass Auto steht bzw rechtzeitig abgebremst wird (bei stärkster Rekuperation).
Zwei Dinge haben mich aber bewogen, wieder auf meine herkömmliche Fahrweise, nämlich geringste Rekuperation und vorausschauender Einsatz von Brems- und Beschleunigungspedal, zu wechseln.
Mir wurde das Fahren mit OPD "zu fad" und ich wurde unaufmerksamer. Dass wollte ich mit Rückkehr zur früheren Fahrweise wieder beseitigen.
Der zweite Grund war der Umstand, dass ich danach feststellte, dass mein Durchschnittsverbrauch durch die frühere Fahrweise (stärkerer Einsatz von Brems- und Beschleunigungspedal) und einem bewussten "Segeln" ich eine Differenz von ca. 10 - 15% nach unten beim Durchschnittsverbrauch erreichte. Von knapp 15kWh/100km netto reiner Fahrleistung (ohne Klima&Sonstiges) komme ich jetzt auf knapp 13,5kWh/100km netto.
Ich setze OPD jetzt nur noch sporadisch im Stadtverkehr ein, bin aber letztendlich ein Vertreter von Bremsen, Beschleunigen, Segeln...
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Beste Grüße
Helmut 