Beiträge von mastrolorenzo

    Aber wann soll das zutreffen? In der Stadt fahre ich z.B. konstant 50 oder eben im fließendem Verkehr. Wenn eine Ampel rot ist, bremse oder rekuperiere ich.


    Mit zwischendurch Segeln ist es doch völlig unmöglich eine Geschwindigkeit zu halten.

    empfinde ich nicht so, ausser natürlich flach auf der Autobahn. Kurven, Tempowechsel, Neigungswechsel. Ich steh da relativ wenig auf dem Gas.


    Gerade der Renault rollt sehr schön - ich würde behaupten aufgrund der fremderregten Emaschine (?), die ich auch sonst gerade in dem Fz als gute Systemwahl empfinde.


    Aber insofern korrekt, dass a) der Unterschied beim Verbrenner viel grösser ausfällt (auch logisch) und b) im Vgl zu dem ein "push & glide" also überschreiten des Tempi und anschl. Rollen systembedingt absolut keinen Sinn macht

    das ist pure philosophie des herstellers, das hat sicher keinen technischen Grund.


    ich gehe davon aus, man möchte ganz simpel die Gewohnheit vom Verbrenner beibehalten um den Umstieg subjektiv so "unauffälig" wie möglich zu halten. Gleiches lernte man ja auch beim Design: zu Beginn waren alle bev bewusst "anders" - das kam nirgendwo gut an. Man hat daraus gelernt.


    Ich persönlich finde es auch ok, Gewohnheiten bleiben eben. Auch konzentriere ich mich sicher eher aufs losfahren wenn ich aktiv starte.

    ja, vor allem ist beim E-Motor der Bereich mit gutem Wirkungsgrad VIEL grösser. Beim Verbrenner ist das ein kleiner Punkt im Kennfeld.


    Um das Fz so zu bewegen dass du nur in dem Bereich (wir reden von einem Drehzahlband von ca. 50-100rpm bei 80% Mitteldruck) beschleunigst, musst du den Motor in und auswendig kennen, alle 2-3s rumschalten und das Geschw-Profil ist dann immer zickzackförmig, selbst wenn du eig. Konstant fahren möchtest. Denn auch hier gilt Gas-Rollen-Gas und nicht konstant etwas Gas wie viele behaupten (Tempomat). Aber so kann man wirklich nur in der Pampa fahren ;) interessant ist es aber!


    Wie so ein kennfeld beim Renault Motor wäre würde mich aber brennend interessieren auch im vgl zu den anderen Emotortypen. Renault wählt hier bewusst einen anderen Weg als die meisten.

    das geht innerorts/ausserorts sicher zu 50-80%. Das heisst ja nicht, dass du das bis zum Stillstand tun musst. Das können auch 200m sein oder gar nur halb um den Kreisel. Verkehrshindernis wird man da nicht, ich mach das ja nur im normalen Fahrverlauf ohne das extrem auszureizen (was man natürlich könnte....). Ok manchmal wenn niemand hintendran ist tu ich das auch.


    Aber das Fahrprofil konsequent nur in 3 Zustände unterteilen: Beschleunigen, Segeln, Bremsen mit Reku. Mit opd geht das nun mal eben kaum, da du immer irgendwo zwischen Gas und Reku rumpendelst.


    Das geht übrigens auch mit dem Benziner, diese Rekordfahrer machens genau so. Das ist aber extremst mühsam (Gas, Leerlauf, Gas, und beim Bremsen Schubbetrieb). Hatte das aber vor Jahren einmal mit Motorkennlinie im Kopf im verkehrsarmen Ausland durchexerziert. 1510km mit einem Tank, was 3.85 l/100 entsprach.

    nein, du hast wunderbar belegt, was man auch überschlägig berechnen kann: man nehme die wirkungsgrade rad/gener.->batterie und batterie->motor/rad an und den Rekuperationsanteil (wohl so 5-10%) die du "versehentlich" mit opd leicht rekuperierst wenn du eigentlich nur rollen/segeln willst. Da kommt man am Ende auf 3-10%.


    Das rechnet zb übrigens auch Teslas Autopilot. Der entscheidet ob segeln oder wie stark reku. Energie umwandeln wenn du eig. Kin E. behalten möchtest ist IMMER der schlechtere deal ;)

    Korrekt, der Unterschied kommt (pro Zyklus, Anfahren, Rollen, Bremsen) bei IDENTISCHEM Anfahrt- und Bremsvorgang rein dadurch zustande, dass du mit opd beim Rollvorgang immer "versehentlich" etwas rekuperierst, da du das mit dem Pedal nicht perfekt einstellen kannst. Damit hast du pro Zyklus minim höhere Verluste. Pro Zyklus absolut in kWh sehr wenig, aber auf 100km geht das meist >100x so...das rechnet sich zusammen.


    Wer sichs noch immer nicht vorstellen kann, stelle sich für den Rollvorgang/Segeln einen Segelflieger vor, der mit Energielevel X (=Höhe) startet.

    Bei der Bahn oder Fliegerei nicht anders, auch wenn dort Verkehr oder Fahrplan das teils verunmöglichen.

    Blödsinn: OPD ist "punktgenau Rekuperieren"

    und zwar bis zum Stillstand und nicht nur bis zur Schrittgeschwindigkeit und

    gleichzeitig ist es die höchste Rekuperationsstufe. Du scheinst nicht wirklich zu

    wissen, was OPD eigentlich ist.

    Ja, dann segel du mal schön weiter mit opd und freu dich dran. Wir reden nicht vom Rekuperationsvorgang an sich sondern vom Gesamtprofil. Aber ich fang hier keine 1+1 Physikdiskussion mehr an... ;)

    Wieso geht das auf den Verbrauch?


    Das Segeln ist doch eher theoretisch. Ein normales Fahren ohne andere Leute zu behindern ist damit nicht möglich. Auf der Landstraße bedeutet das doch eher Bremsen oder rekuperieren.

    "Manuell" und "punktgenau" Rekuperierien ist ausserhalb der Stadt immer effizienter als opd. Ausser du bist Vollprofi und kannst in jeder Gelegenheit das Pedal derart extrem präzise steuern, dass zu segelst. Das ist aber schier unmöglich. Der Unterschied ist nicht riesig aber sichtbar. mit opd bremst du tendenziell zu früh zu stark und damit verlierst du energie, da Rekuperieren auch mit Verlusten verbunden ist. Innerhalb der stadt/ stop n go machts hingegen sinn. Ist sonst aber eher ein komfort feature.